Individuelle Reiseplanung

»Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen..«

Du planst Deine individuelle Reise selbst?

Ich gebe Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Planung Deiner außergewöhnlichen Urlaubsreise.
Dazu gibt es Blogs zu Themen, die eine genauere Betrachtung wert sind.

 

 

Wie plane ich eine individuelle Reise?

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Planung einer individuellen (Abenteuer)-Reise

Warum ein Abenteuer planen?

Wer zeitlich nicht beschränkt ist, sehr flexibel und nicht einer bestimmten Route folgen will, kann auf eine umfassende Planung seines Abenteuers möglicherweise verzichten. Die Reise überhaupt nicht zu planen, funktioniert vielleicht in der EU. Darüber hinaus wird es jedoch schon aufgrund unterschiedlicher Einreisebestimmungen schwierig.

Ohne konkretere Reiseplanung ist man zwar spontaner und kann sich treiben lassen, jedoch verpasst man vielleicht interessante Orte abseits vom Wege und macht sich das Zurechtkommen in fremder Umgebung unnötig schwer.

Wer nur eine bestimmte Reisezeit zur Verfügung hat, kommt nicht umhin, seine Reise im Vorhinein weitestgehend zu planen.

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1. Reiseziel

Wovon ist die Planung des Reiseziels abhängig?
Zuallererst natürlich von den eigenen Wünschen und Interessen. Zu berücksichtigen ist jedoch auch die angedachte Reisezeit und -dauer.

Totale Entspannung am Strand oder Städtebesuche mit viel Kultur und Museen? Darf es etwas abenteuerlicher sein, außerhalb vom Massentourismus? Ist der Weg das Ziel? Antworten auf diese und andere Fragen zu Deinen Wünschen und Interessen bestimmen Dein Reiseziel maßgeblich.

Hat man bspw. nur die Sommerferien zur Verfügung, sind viele Reiseziele überfüllt. Diese ist bei der Planung zu beachten. Auch spielt das Wetter eine Rolle. Ist gerade Regenzeit, kommt man möglicherweise nicht von A nach B oder nicht alle gewünschten Aktivitäten im Reiseland sind machbar.

Hat man nur eine Woche Zeit, fallen Fernreiseziele schon aus Zeit- und Umweltgründen weg. Selbst bei 14 Tagen sollte man sich überlegen, ob z. B. ein Australienurlaub mit einer Flugzeit von über 24 Std. sinnvoll ist. Zu berücksichtigen ist hier auch, ob man in etwa unserer Zeitzone in den Süden oder Norden reisen will oder nach Osten oder Westen. Ohne Zeitverschiebung spart man sich den Jetlag. Mit Zeitverschiebung sollte man etwa mit einer Stunde Anpassungszeit pro Tag rechnen.

Hier solltest Du Dich an die Informationen des Auswärtigen Amts Deutschlands (AA) halten. Es gibt unterschiedliche Bewertungen der Sicherheitslage des AA. Ist die Lage im Reisezielland nicht sicher, gibt es vom AA eine Sicherheitswarnung oder ggf. eine Reisewarnung für bestimmte Gebiete oder für das gesamte Land. Bei einer Reisewarnung besteht u.U. Lebensgefahr. Inwieweit man diese Warnungen berücksichtigt, ist jedem selbst überlassen. Man muss aber dann auch mit den möglichen Folgen zurechtkommen. –

Welche Kosten kommen auf mich zu, um überhaupt dorthin zu gelangen wie z.B. Flugkosten, Visumskosten, Impfkosten etc.? Ist mein Zielland ein preiswertes Zielland oder eher teuer? Was ist für Übernachtung, Verpflegung und Transport einzukalkulieren?

    • Link:
      • https://de.numbeo.com/lebenshaltungskosten/startseite
        Wähle ein Land aus, stelle die Währung auf Euro um, und Dir werden Restaurant- und Lebensmittelpreise, Preise für Verkehrsmittel und vieles mehr angezeigt, wodurch Du einen guten Anhaltspunkt für das notwendige Budget erhältst.

 

2. Recherche zum Reiseland

Hat man sich für ein Reiseziel entschieden, ist es sinnvoll, mehr über das Reiseziel zu wissen. Warum? Es gibt viele tolle Sachen zu entdecken, die man verpasst, wenn man nichts von ihnen weiß. Außerdem vereinfacht das Wissen z.B. über Transportwege das Vorankommen. Plant man keine Rundreise, sondern eine Reise von A nach B, ist ein Gabelflug sinnvoll. Google Map ist eine gute Quelle für die Routenplanung.

Für mich ist ein guter Reiseführer unentbehrlich. Für manche Länder gibt es keine deutschen Reiseführer. Entweder man greift auf englischsprachige zurück oder recherchiert im Internet. Mehr dazu, welche Reiseführer ich für welche Regionen empfehle, findest du hier.

 

 

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3. Flugbuchung

  • Ist man auf einen bestimmten Zeitraum oder Termin festgelegt, bucht man Flüge am besten so zeitig wie möglich. Ich persönlich buche beispielsweise meist im Winter für den nächsten Sommer. In der Regel werden die Flüge teurer, je knapper sie werden oder sind unter Umständen zu bestimmten Terminen überhaupt nicht mehr verfügbar. Dies gilt besonders, wenn man auf die Schulferienzeiten begrenzt ist.

  • Hat man zeitlich die Wahl, kann man etwas länger warten. Möglicherweise gibt es für bestimmte Tage auch kurzfristig günstige Flüge. Allerdings sind die Flüge der erste Teil der konkreten Planung und sollten daher als erstes gebucht werden.

  • Flugpreise sind ständigen Schwankungen unterlegen. Daher sollte man die gewählte Route eine Weile beobachten. Über Kayak.de oder skyscanner.de kann man sich per E-Mail informieren lassen, wenn die Flüge billiger werden.

  • Generell sind Flüge am Wochenende teurer als an Wochentagen. Bei skyscanner.de sieht man gleich bei der Eingabe der Flugdaten, an welchen Tagen die Flüge günstiger bzw. teurer sind. Außerdem kann man sich für einen ganzen Monat die Tagespreise ansehen und so den preiswertesten Flug finden.
  • Generell nutze ich die bereits erwähnten Plattformen kayak.de und skyscanner.de, manchmal auch noch andere Plattformen wie beispielsweise flüge.de. Meistens greife ich am Ende auf die zwei zuerst genannten zurück. Habe ich dort einen passenden Flug gefunden und wird dieser von einer Airline angeboten, schaue ich auf der Seite der Airline noch einmal nach, ob es dort diesen Flug eventuell günstiger gibt. Manchmal hat man damit Glück. Ansonsten nehme ich eines der vorgeschlagenen Angebote, wenn möglich eines des schon länger am Markt bestehenden Unternehmens.

  • Bei der Flugauswahl gilt es, Prioritäten – entweder Zeit oder Geld – zu setzen. Will man schnellstmöglich am Ziel sein, wird dies in der Regel nicht der preiswerteste Flug sein. Geht es um den preiswertesten Flug, sollte man sich fragen, ob man einen oder mehr Zwischenaufenthalte auf sich nehmen will. Manchmal ist ein längerer Zwischenaufenthalt interessant, wenn man sich dabei die Stadt ansehen kann.

  • Für Zwischenaufenthalte gut zu wissen: Mittlerweile bieten große Flughäfen bzw. manche Airlines kostenlose Transitprogramme für längere Aufenthaltszeiten (z. B. Seoul, Singapore, Tokio, Taipeh, Istanbul) oder man kann preiswert mit öffentlichen Verkehrsmitteln selbst die Stadt erkunden (z. B. Kuala Lumpur). Ob es diese Möglichkeiten gibt, findet man auf den Webseiten der Flugplätze oder in guten Reiseführern. Das Transitprogramm sollte man meistens vorher online buchen. Manchmal gibt es bei längeren Aufenthalten auch kostenlose Hotelübernachtungen.

  • Je nach geplanter Route am Ziel, insbesondere bei längeren Touren, kann es günstig sein, einen Gabelflug zu buchen. Auf skyscanner.de kann man diese Möglichkeiten prüfen.

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