Safari-Erlebnisse im Okavango-Delta,
im Chobe-Nationalpark und in der Weite der Kalahari
Ernest Hemingway
Botswana ist ein Safariland für Menschen, die Weite und Wildnis nicht nur betrachten, sondern mit Zeit erleben möchten. Im Okavango-Delta führen Wasserwege durch ein Geflecht aus Lagunen und Inseln. Am Chobe ziehen große Elefantenherden zum Fluss, während die Kalahari mit offenen Landschaften und einem ganz eigenen Rhythmus überrascht.
In einer kleinen Reisegruppe lassen sich diese unterschiedlichen Regionen gut miteinander verbinden. Du bist im Geländewagen, im Boot oder Mokoro unterwegs und wirst von einer erfahrenen Reiseleitung begleitet. Zugleich bleibt genügend Raum für eigene Beobachtungen und die stillen Momente einer Safari.
Die ausgewählten Reisen unterscheiden sich deutlich: von der naturnahen Campingsafari bis zur komfortablen Rundreise mit Lodges und Hausboot. So kannst Du Botswana auf die Weise kennenlernen, die zu Deinem gewünschten Komfort, Deinem Reiseerlebnis und Deinen persönlichen Vorstellungen passt.
Geeignet für
Natur- und Tierliebhaber, Safari-Einsteiger und Afrika-Erfahrene, die gut organisiert in einer kleinen Gruppe reisen möchten
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober für klassische Tierbeobachtungen; November bis April für grüne Landschaften, zahlreiche Vögel und Jungtiere
Unterkünfte
Lodges, Hausboot, mobiles Safaricamp oder Camping – abhängig von der gewählten Reise
Typische Höhepunkte
Okavango-Delta, Chobe-Nationalpark, Kalahari und Makgadikgadi-Salzpfannen; bei einigen Reisen zusätzlich die Victoriafälle
Außergewöhnliche Reise durch die Wildnis inkl. Hausbootübernachtungen
14 Tage, max.12 Personen, inkl. Flug, deutsch geführt
Abenteuer Campingsafari – authentisch und naturnah mitten in der Wildnis
14 Tage, 4-12 Personen, ab zzgl. Flug, deutsche oder englische Reiseleitung
Höhepunkte von Simbabwe & Botswana
17 Tage, max. 9 Personen, ab inkl. Flug, deutsche Reiseleitung
Komfortsafari durch die besten Wildschutzgebiete im südlichen Afrika: Chobe, Moremi und Hwange
17 Tage, 4-12 Personen, ab inkl. Flug, deutsche oder englische Reiseleitung
Botswana lässt sich sehr unterschiedlich bereisen. Möchtest Du in komfortablen Lodges übernachten oder einige Nächte mitten in der Wildnis campen? Bevorzugst Du eine durchgehend deutschsprachige Reiseleitung? Und möchtest Du ausschließlich Botswana kennenlernen oder die Reise mit Namibia, Simbabwe oder Sambia verbinden?
Meine Auswahl reicht von komfortablen Lodge-Reisen bis zu naturnahen Campingsafaris. Bei jeder Reise findest Du deshalb Angaben zu Unterkunft, Gruppengröße, Reiseleitung, Dauer und eingeschlossenen Flügen. Wenn Du unsicher bist, welche Reise zu Deinen Vorstellungen passt, berate ich Dich persönlich.

Neben unseren handverlesenen Kleingruppenreisen findest Du in unserer Gesamtauswahl weitere Reiseangebote nach Botswana – durchsuchbar nach Reiseziel, Reisedauer und Interessen.
Botswana gehört zu den vielseitigsten Safarizielen im südlichen Afrika. Wasserreiche Landschaften im Okavango-Delta, große Elefantenherden am Chobe und die offene Weite der Kalahari ermöglichen sehr unterschiedliche Natur- und Tierbeobachtungen innerhalb einer Reise.
Charakteristisch sind die weiten Entfernungen und die häufig abgelegene Lage der Schutzgebiete. Safaris finden nicht nur im Geländewagen statt: Je nach Route bist Du auch mit dem Boot oder im traditionellen Mokoro unterwegs. Dadurch verändert sich die Perspektive auf die Landschaft – und oft auch die Art, wie intensiv Du Tiere, Geräusche und Stimmungen wahrnimmst.
Eine Kleingruppenreise verbindet diese Regionen in einem organisierten Rahmen. Reiseleitung, Transfers und Unterkünfte sind aufeinander abgestimmt, während die geringe Gruppengröße genügend Raum für Beobachtungen und persönliche Erlebnisse lässt.
Botswanas Safariregionen unterscheiden sich deutlich voneinander. Während im Norden Wasserwege und Flusslandschaften das Bild prägen, bestimmen weiter südlich offene Ebenen, Salzpfannen und die Weite der Kalahari das Erlebnis. Welche Regionen eine Reise miteinander verbindet, entscheidet deshalb wesentlich über ihren Charakter.

Im Okavango-Delta verzweigt sich der aus Angola kommende Fluss in zahllose Kanäle, Lagunen und Überschwemmungsflächen. Da das Hochwasser während Botswanas Trockenzeit eintrifft, entsteht mitten in der trockenen Kalahari eine außergewöhnlich wasserreiche Landschaft.
Je nach Route und Wasserstand erkundest Du das Delta im Geländewagen, mit dem Boot oder in einem Mokoro, dem traditionellen Einbaum. Besonders abwechslungsreich ist das Moremi-Wildreservat am östlichen Rand des Deltas, in dem sich Wasserlandschaften, Grasflächen und Waldgebiete abwechseln. Das Delta beherbergt unter anderem Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden und Afrikanische Wildhunde sowie eine große Vielfalt an Vogelarten.
Der Chobe-Nationalpark im Nordosten Botswanas ist vor allem für seine großen Elefantenherden bekannt. Besonders entlang des Chobe-Flusses sammeln sich zahlreiche Tiere am Wasser. Eine Bootsfahrt eröffnet dabei eine andere Perspektive als die klassische Pirschfahrt: Elefanten, Flusspferde, Krokodile und Wasservögel lassen sich häufig vom Fluss aus beobachten.
Chobe besteht jedoch nicht nur aus dem bekannten Flussufer. Weiter südlich liegt die Savuti-Region mit trockeneren Landschaften, offenen Ebenen und einem anderen Safari-Charakter. Welche Seite des Nationalparks Du kennenlernst, hängt daher stark vom Verlauf der jeweiligen Reise ab.
Die Kalahari zeigt ein anderes Botswana. Statt üppiger Wasserlandschaften erwarten Dich offene Grasflächen, Salzpfannen, Akazien, flache Dünen und fossile Flusstäler. In der Central Kalahari leben unter anderem Oryxantilopen, Springböcke, Gnus, Giraffen und verschiedene Raubtiere.
Vor allem während und nach ergiebigen Sommerregen verändert sich die Landschaft: Gräser wachsen, Tiere ziehen zu den frischen Weideflächen und zahlreiche Jungtiere werden geboren. Im Mittelpunkt stehen hier nicht nur einzelne Tierbeobachtungen, sondern auch die Größe und Abgeschiedenheit der Landschaft. Einige Reisen verbinden die Kalahari mit den Makgadikgadi-Salzpfannen, die noch einmal einen ganz eigenen Eindruck von Weite vermitteln.
Eine Reise mit möglichst vielen Regionen ist nicht automatisch die bessere Wahl. Zusätzliche Stationen bedeuten auch mehr Fahrten oder Transfers und häufig kürzere Aufenthalte. Wenn Du vor allem vielfältige Tierbeobachtungen suchst, kann eine Kombination aus Okavango-Delta und Chobe passend sein. Möchtest Du außerdem die Stille und landschaftlichen Gegensätze Botswanas erleben, lohnt sich eine Route, die auch die Kalahari einbezieht.



Safaritage beginnen häufig früh. In den kühlen Morgenstunden sind viele Tiere besonders aktiv, und das Licht ist ideal für Beobachtungen und Fotos. Je nach Reise bist Du mehrere Stunden im offenen oder geschlossenen Geländewagen unterwegs. Nach einer Pause folgen am Nachmittag weitere Pirschfahrten, eine Bootsfahrt oder eine Tour im Mokoro. Manche Tage enden erst nach Sonnenuntergang.
Dabei verläuft keine Safari genau nach Plan. Tiere halten sich nicht an Fahrpläne, und eine Beobachtung braucht manchmal Geduld. An einem Tag begegnest Du vielleicht einer Elefantenherde oder beobachtest Löwen aus nächster Nähe, an einem anderen stehen die Landschaft, kleinere Tiere oder die Vogelwelt im Mittelpunkt. Gerade diese Unvorhersehbarkeit macht den Reiz einer Safari aus
Botswanas Schutzgebiete liegen teilweise weit voneinander entfernt. Auf einer Rundreise gehören daher auch längere Fahrtage dazu. Viele Wege sind unbefestigt, sandig oder uneben; in abgelegenen Gebieten kann das Vorankommen langsam sein. Die Fahrten sind jedoch nicht nur notwendige Transfers. Häufig führen sie bereits durch eindrucksvolle Landschaften oder werden mit Tierbeobachtungen verbunden.
Wie viel Zeit Du im Fahrzeug verbringst, hängt stark von der Route ab. Eine Reise, die Botswana mit Namibia, Simbabwe oder Sambia verbindet, umfasst meist längere Strecken als eine Safari, die sich auf wenige Regionen konzentriert.
Auch der Komfort unterscheidet sich deutlich. In Lodges erwarten Dich feste Zimmer oder komfortable Safarizelte mit eigenem Bad. Auf einem Hausboot erlebst Du die Flusslandschaft unmittelbar vom Wasser aus. Mobile Safaricamps und Campingreisen bringen Dich noch näher an die Natur, bieten aber weniger Komfort und verlangen mehr Bereitschaft, sich auf einfache Bedingungen einzulassen.
Unabhängig von der Unterkunft bestimmt der Rhythmus der Tierbeobachtungen den Tagesablauf. Frühes Aufstehen, wechselnde Temperaturen und mehrere Stunden im Fahrzeug gehören deshalb ebenso zur Reise wie ruhige Abende im Camp oder in der Lodge. Vor der Buchung lohnt sich ein genauer Blick auf Route, Unterkunft und Transportmittel – denn sie entscheiden wesentlich darüber, wie sich eine Botswana-Safari anfühlt.

Eine Kleingruppenreise durch Botswana passt zu Dir, wenn Du intensive Natur- und Tierbeobachtungen erleben möchtest, die Organisation aber nicht selbst übernehmen willst. Reiseleitung, Unterkünfte, Fahrten und Aktivitäten sind bereits aufeinander abgestimmt. Gleichzeitig bleibt eine kleine Gruppe überschaubar und ermöglicht meist persönlichere Erlebnisse als eine größere Rundreisegruppe.
Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf den Rhythmus einer Safari einzulassen. Frühes Aufstehen, längere Fahrten auf unebenen Pisten und Geduld bei der Tierbeobachtung gehören häufig dazu. Tiere lassen sich nicht bestellen, Wetter und Straßenverhältnisse können den Tagesablauf verändern. Wer einen vollständig planbaren Reiseverlauf erwartet, wird sich damit möglicherweise schwertun.
Für viele Botswana-Reisen brauchst Du keine besondere Kondition. Du solltest jedoch mehrere Stunden in einem Geländewagen sitzen sowie selbstständig ein- und aussteigen können. Je nach Reise kommen Bootsfahrten, Mokoro-Ausflüge oder kurze Wege auf unebenem Untergrund hinzu.
Die Anforderungen unterscheiden sich von Reise zu Reise. Eine komfortable Lodgesafari ist meist weniger fordernd als eine mobile Campingsafari. Wenn Deine Beweglichkeit eingeschränkt ist oder Du gesundheitliche Bedenken hast, prüfe ich deshalb vor der Buchung, welche Route und Reiseform geeignet ist.
Eine Lodgereise ist die passende Wahl, wenn Du Safari-Erlebnisse mit einem höheren Maß an Komfort verbinden möchtest. Feste Zimmer oder Safarizelte mit eigenem Bad bieten zwischen den Aktivitäten Raum zur Erholung.
Beim mobilen Camping bist Du unmittelbarer in der Natur. Dafür solltest Du mit einfacheren sanitären Bedingungen, Zeltübernachtungen und weniger Privatsphäre zurechtkommen. Wie komfortabel die Camps ausgestattet sind und ob sich die Gäste am Campalltag beteiligen, hängt vom jeweiligen Angebot ab.
Pirschfahrten, Transfers und häufig auch die Mahlzeiten finden gemeinsam statt. Rücksichtnahme, Pünktlichkeit und ein gewisses Maß an Flexibilität tragen deshalb wesentlich zu einer angenehmen Reise bei. Zugleich bieten kleine Gruppen meist genügend Raum für persönliche Beobachtungen und Gespräche.
Auch Alleinreisende finden in einer Kleingruppe unkompliziert Anschluss, ohne die gesamte Reise allein organisieren zu müssen. Wer dagegen möglichst unabhängig reisen oder Tagesabläufe spontan selbst bestimmen möchte, ist mit einer individuell geplanten Botswana-Reise möglicherweise besser beraten.
Entscheidend ist daher nicht nur, welche Tiere und Landschaften Du sehen möchtest. Auch Komfort, Reisetempo, Gruppengröße und körperliche Anforderungen sollten zu Dir passen. Ein genauer Vergleich der Reisen lohnt sich – denn eine Lodgesafari und eine mobile Campingsafari können sich trotz ähnlicher Route sehr unterschiedlich anfühlen.

Botswana kann zu verschiedenen Jahreszeiten bereist werden. Welche Monate sich besonders eignen, hängt davon ab, welche Regionen Du besuchen und wie Du das Land erleben möchtest. Die Trockenzeit erleichtert vielerorts die Tierbeobachtung, während die Regenzeit vor allem die Kalahari und die Salzpfannen verändert.
Während der Trockenzeit fällt nur wenig Regen. Die Vegetation wird lichter und viele Tiere halten sich in der Nähe der verbleibenden Wasserstellen auf. Das schafft besonders im Chobe-Nationalpark und in den nördlichen Safarigebieten gute Voraussetzungen für Tierbeobachtungen.
Von Juni bis August sind die Tage meist angenehm, morgens und nachts kann es jedoch empfindlich kühl werden – vor allem im offenen Geländewagen. Im September und Oktober steigen die Temperaturen deutlich an. Gleichzeitig konzentrieren sich immer mehr Tiere an Flüssen und Wasserstellen.
Eine Besonderheit des Okavango-Deltas ist die zeitliche Verzögerung zwischen Regen und Hochwasser. Das Wasser aus dem angolanischen Hochland erreicht Botswana erst Monate später und breitet sich während der dortigen Trockenzeit im Delta aus. Häufig erreicht die Überflutung im Juni oder Juli ihren Höhepunkt.
In dieser Zeit sind viele saisonale Kanäle und Überschwemmungsflächen mit Wasser gefüllt. Bootsausflüge und Fahrten im Mokoro können dann einen wichtigen Teil des Safari-Erlebnisses bilden. Allerdings schwanken Ausdehnung und Verlauf der Überflutung von Jahr zu Jahr. Auch die Lage der Unterkunft entscheidet darüber, welche Aktivitäten tatsächlich möglich sind.
Mit den ersten Regenfällen verwandelt sich die trockene Landschaft. Gräser sprießen, viele Tiere bringen ihren Nachwuchs zur Welt und zahlreiche Zugvögel sind im Land. Regen fällt häufig in kräftigen, zeitlich begrenzten Schauern; längere Regenphasen sind dennoch möglich.
Tiere verteilen sich in dieser Zeit stärker, weil an vielen Orten Wasser vorhanden ist. Dadurch können Sichtungen weniger vorhersehbar sein als in der Trockenzeit. Manche Pisten werden zudem schwieriger befahrbar. Dafür erlebst Du ein grüneres Botswana mit dramatischen Wolkenstimmungen und einer besonders vielfältigen Vogelwelt.
Für die Central Kalahari, Nxai Pan und die Makgadikgadi-Salzpfannen kann die Regenzeit besonders interessant sein. Wenn ausreichend Regen fällt, entstehen frische Weideflächen, die Zebras, Gnus und andere Tiere anziehen. Ihnen folgen häufig Raubtiere.
In Nxai Pan gelten insbesondere die Monate Dezember bis April als lohnend. Auch in der Makgadikgadi-Region orientieren sich Tierwanderungen an den Regenfällen. Da Beginn und Stärke des Regens variieren, lässt sich dieses Naturgeschehen jedoch nicht für einen bestimmten Reisetermin garantieren.
Wenn möglichst konzentrierte Tierbeobachtungen im Norden und ein wasserreiches Okavango-Delta für Dich im Vordergrund stehen, sind häufig die Monate Juni bis September eine gute Wahl. Hitze solltest Du einkalkulieren, wenn Du im September oder Oktober reist.
Möchtest Du Botswana grün erleben, interessierst Dich für Vogelbeobachtungen oder möchtest die Kalahari und die Salzpfannen einbeziehen, kann eine Reise zwischen Dezember und März besonders reizvoll sein. Die Übergangsmonate April, Mai und November können unterschiedliche Vorteile verbinden, sind in ihrem Verlauf aber weniger vorhersehbar.
Nicht allein der Reisemonat entscheidet. Route, Aufenthaltsdauer und Lage der Camps sind ebenso wichtig. Deshalb sollte die Reisezeit immer gemeinsam mit der konkreten Botswana-Reise betrachtet werden.
Viele Safarigebiete Botswanas liegen weit entfernt von größeren Orten. Gepäck, Gesundheitsvorsorge und Versicherung verdienen deshalb besondere Aufmerksamkeit. Was genau gilt, hängt jedoch von der gewählten Route und den eingesetzten Fahrzeugen oder Flugzeugen ab.
Das Malariarisiko unterscheidet sich je nach Region und Jahreszeit. Besonders für Reisen in den Norden Botswanas ist eine frühzeitige reisemedizinische Beratung wichtig. Welche Impfungen oder vorbeugenden Medikamente sinnvoll sind, sollte individuell anhand der Route, Reisezeit und persönlichen Gesundheit beurteilt werden. Erste Hinweise gibt das Tropeninstitut.
Regelmäßig benötigte Medikamente solltest Du in ausreichender Menge mitnehmen. Außerhalb der größeren Orte ist die medizinische Versorgung eingeschränkt, und viele Safarigebiete sind nur mit erheblichem Aufwand erreichbar.
Eine Auslandskrankenversicherung sollte deshalb auch eine medizinisch notwendige Evakuierung und einen Rücktransport abdecken. Prüfe die Versicherungsbedingungen genau – ein allgemein formulierter „Auslandsschutz“ reicht nicht in jedem Fall aus
Die Landeswährung ist der Botswana-Pula. Kreditkarten werden in Städten und vielen Lodges akzeptiert. In abgelegenen Regionen sind Geldautomaten und Möglichkeiten zur Kartenzahlung jedoch begrenzt. Eine kleine Bargeldreserve ist daher sinnvoll.
Mobilfunk, WLAN und Stromversorgung sind nicht überall zuverlässig verfügbar. Gerade in abgelegenen Camps gehört die eingeschränkte Erreichbarkeit zum Reisealltag. Welche Lademöglichkeiten vorhanden sind, lässt sich den Angaben der jeweiligen Unterkunft oder Reise entnehmen.
Einreise-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen können sich kurzfristig ändern. Das betrifft auch Vorgaben zur Gültigkeit des Reisepasses, zu freien Passseiten, zu Reisen mit Minderjährigen und zu Transitaufenthalten in Nachbarländern.
Vor der Abreise solltest Du deshalb die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts sowie die Unterlagen des Reiseveranstalters prüfen. Bei einer Buchung über Traveliterra erhältst Du die für Deine konkrete Reise maßgeblichen Informationen rechtzeitig vor Reisebeginn.
Einige Reisen enthalten Flüge in kleinen Maschinen, beispielsweise zu Camps im Okavango-Delta. Dort gelten häufig strengere Gepäckgrenzen als auf internationalen Flügen. Meist sind weiche Reisetaschen besser geeignet als Hartschalenkoffer. Zulässiges Gewicht und Maße unterscheiden sich je nach Fluggesellschaft und Reise.
Prüfe deshalb immer die Angaben der konkreten Reise. Das gilt besonders, wenn mehrere Länder miteinander kombiniert werden.
Auf Safari bewährt sich Kleidung, die sich in mehreren Schichten tragen lässt. Am frühen Morgen und nach Sonnenuntergang kann es überraschend kühl sein, während die Temperaturen tagsüber deutlich steigen. Gedeckte Farben, bequeme geschlossene Schuhe sowie Sonnen- und Mückenschutz gehören zur sinnvollen Ausstattung.
Da Fahrten häufig über sandige und staubige Pisten führen, sollte die Kleidung unkompliziert und für den Safari-Alltag geeignet sein. Für mobile Camps ist außerdem eine kleine Taschen- oder Stirnlampe praktisch.
Die angebotenen Botswana-Reisen finden in kleinen Gruppen mit höchstens neun oder zwölf Teilnehmern statt. Bei einigen Reisen liegt die Mindestteilnehmerzahl bei vier Personen. Die genaue Gruppengröße findest Du beim jeweiligen Angebot.
Einige Reisen werden durchgehend von einer deutschsprachigen Reiseleitung begleitet. Bei anderen hängt die Sprache von Reisetermin und Durchführung ab; hier kann die Reiseleitung deutsch- oder englischsprachig sein. Wenn Dir eine deutschsprachige Begleitung wichtig ist, prüfe ich das vor der Buchung für Deinen gewünschten Termin.
Ja, Kleingruppenreisen eignen sich gut für Alleinreisende, die Botswana nicht auf eigene Faust bereisen möchten. Pirschfahrten, Aktivitäten und viele Mahlzeiten finden gemeinsam statt, sodass sich meist schnell Kontakte ergeben. Je nach Reise buchst Du ein Einzelzimmer beziehungsweise ein eigenes Zelt; mögliche Einzelzimmerzuschläge unterscheiden sich von Angebot zu Angebot.
Botswana ist auch für Safari-Einsteiger geeignet, wenn Du Dich auf frühe Starts, längere Fahrten und einen nicht vollständig planbaren Tagesablauf einlassen kannst. Entscheidend ist die Wahl der Reiseform: Eine komfortable Lodgereise stellt andere Anforderungen als eine mobile Campingsafari. Ich helfe Dir gern dabei, eine Reise zu finden, die zu Deiner Erfahrung und Deinem gewünschten Komfort passt.
Das ist je nach Angebot unterschiedlich. Bei einigen Reisen ist der internationale Flug bereits eingeschlossen, bei anderen wird er separat gebucht. Achte deshalb nicht nur auf den ausgewiesenen Reisepreis, sondern auch auf die enthaltenen Leistungen, Flughafentransfers und eventuell notwendige Inlandsflüge.
Viele Kleingruppenreisen verbinden Botswana mit Namibia, Simbabwe, Sambia oder Südafrika. Dadurch lassen sich beispielsweise die Victoriafälle oder der Hwange-Nationalpark einbeziehen. Wenn Du möglichst viel Zeit in Botswana verbringen möchtest, solltest Du genau darauf achten, wie viele Tage die Route tatsächlich im Land vorsieht und wie viele Grenzübertritte vorgesehen sind.
Besonders für Reisen während der Trockenzeit von Juni bis Oktober empfiehlt sich eine frühzeitige Planung. Kleine Camps, begrenzte Flugverbindungen und geringe Gruppengrößen führen dazu, dass bestimmte Termine und Unterkünfte schnell ausgebucht sein können. Das kann bereits ein Jahr im Voraus geschehen. Je genauer Deine Vorstellungen zu Reisezeit, Komfort und Route sind, desto früher solltest Du Dich beraten lassen.
Die Reisen werden von erfahrenen Reiseleitungen und örtlichen Guides begleitet. Dennoch bewegst Du Dich in Gebieten mit frei lebenden Wildtieren. Wichtig ist deshalb, die Anweisungen der Guides zu befolgen, Camps nach Einbruch der Dunkelheit nicht eigenmächtig zu verlassen und Tiere niemals anzulocken oder zu bedrängen. Aktuelle Hinweise zur allgemeinen Sicherheitslage solltest Du vor der Abreise beim Auswärtigen Amt prüfen.
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