Kleingruppenreisen Peru

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Kurze Infos für Peru-Rundreisen

Peru ist ein Andenstaat in Südamerika und erstreckt sich über einen großen Teil des Amazonas-Zuflussgebiets. Neben dem Regenwald sind auch der wüstenähnliche 3.000 Kilometer lange Küstenstreifen am Pazifik, das Inka-Kerngebiet und das trekkinggeeignete Andenhochland beliebte Reiseziele.

Das faszinierende Land bietet eine beeindruckende landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Es beherbergt unterschiedlichste Vegetationszonen, Klimabedingungen und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. In Peru leben etwa 30 Millionen Menschen, wobei 47 % der Hochland-Indigenas der Quechua und Aymara sowie verschiedenen Ethnien in den Regenwaldgebieten angehören.

Die peruanische Gesellschaft ist bis heute geprägt von der präkolonialen Lebensweise alter Naturvölker, die schon vor der Ausdehnung des Inka-Reiches existierten. Die offizielle Landessprache ist Spanisch, aber die indigenen Kulturen haben ihre eigenen Sprachen und Dialekte. Besonders verbreitet ist Quechua, das von etwa 13% der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen wird. Im Amazonasgebiet sind weitere 150 indigene Sprachen zu finden. In größeren Hotels, in der Nähe von touristischen Attraktionen und am Flughafen wird teilweise Englisch gesprochen.

Weltkulturerbe Peru

Peru hat elf Einträge auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und gehört damit zu den Ländern mit einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Natur- und Kulturdenkmälern im Verhältnis zur Landesfläche.

Die Stadt Cuzco wurde 1983 zum ersten Mal in Peru als Weltkulturerbe ausgezeichnet, gefolgt von der Inka-Festung Machu Picchu (1983) und dem Heiligtum von Chavin (1985). Weitere von der UNESCO als archäologisch wertvoll eingestufte Städte sind Lima (1988) und die „weiße Stadt“ Arequipa (2000).

Die Bodenzeichnungen von Nazca (1994), die heilige Stadt Caral-Supe (2009) und der Rio Abiseo Nationalpark (1990) mit seinen antiken Ausgrabungsstätten sind ebenfalls national bedeutende Kulturdenkmäler. Einzigartig ist, dass sowohl das Rio Abiseo-Becken als auch Machu Picchu sowohl als kulturelles als auch als naturkundliches Weltkulturerbe gelistet sind.

Die Ruinenstadt Chan Chan (1986) steht sogar auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes, da ihr klimabedingter Zerfall nicht aufzuhalten scheint. Ergänzt wird das Trio der Weltnaturerbestätten in Peru durch den Huascaran Nationalpark (1985) und den Manú Nationalpark (1987), die beide aufgrund ihrer einzigartigen Landschaftsformationen ausgezeichnet wurden.